Thriller in Frauenfeld

Veröffentlich am: 27. Oktober 2025

Ausnahmsweise mussten unsere Herren unter der Woche auch in der Liga ran. Nach dem gewonnen Cup-Spiel am Montag, bestritten sie 3 Tage später direkt das nächste Spiel. Am Donnerstag trafen sie auf den unbesiegten Tabellenführer aus Frauenfeld.

Als Aufsteiger hatten die Herisauer entsprechend nichts zu verlieren und man wollte sich auf sein Tempospiel verlassen, um es dem Gegner so schwer wie möglich zu machen. Dies gelang den Appenzellern auch und das Spiel startete sehr ausgeglichen. Nach 15 Minuten stand es 8:8. Danach zogen unsere Herren leider eine etwas schwächere Phase ein und die Frauenfelder konnten auf zwischenzeitlich 4 Tore davonziehen. Kurz vor der Halbzeit zog man dann zudem noch eine 2-Minuten Zeitstrafe ein und es ging mit 15:12 in die Kabine.

Die Mannschaft spürte, dass hier noch nichts verloren war und man dem Gegner durchaus Paroli bieten konnte. Deswegen wollte man das Spiel in Durchgang zwei weiterhin mitgestalten und im Idealfall die Technischen Fehler versuchen zu verringern. Dies gelang zwar, aber auch die Tabellenführer konnten ihr Spiel verbessern. So konnten die Herisauer nicht wirklich aufschliessen und der Rückstand wuchs sukzessive an, bis es 10 Minuten vor Schluss 27:21 stand. Dank zwei 7-Meter-Toren und einem weiteren Tor ohne Gegentor konnten die Herisauer aber schnell verkürzen. Würde hier noch was gehen?

JA! Denn trotz einer zwei Minuten-Strafe konnten die Herisauer knapp 1 Minute vor Abpfiff tatsächlich den Ausgleich erzielen. Als den Frauenfeldern dann 40 Sekunden vor Schluss ein technischer Fehler passierte, lag sogar ein Sieg drin. Im Team-Timeout wurde dann nochmals die Wichtigkeit der letzten Sekunden hervorgehoben, lieber keinen Abschluss mehr als einen blöden Abschluss und am Ende noch den Siegtreffer kassieren. Die Herren erledigten dies bravourös und der Schlenzer wenige Sekunden vor Schluss fand tatsächlich den Weg durch die gegnerische Mauer ins Tor.

Mit diesem Sieg hat man definitiv nicht rechnen können und lange sah es auch nicht danach aus. Umso grösser war der Jubel als die Schlusssirene erklang und man mit einer richtig starken Leistung die nächsten zwei Punkte einfuhr.

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